Mixing

Im Mischungsprozess werden nach der Aufnahme maßgeblich richtungsweisende Entscheidungen getroffen, sowohl technischer aber vor allem auch kreativer/ künstlerischer Art. Hier arbeiten heutzutage durchaus viele Studios komplett "In the Box", also rein in der DAW wie beispielsweise in Pro Tools, Cubase oder Logic. Das bringt vereinzelt enorm viele Vorteile insbesondere was das Arbeitstempo und die Recallability einer Session angeht. Der Workflow im Studio 4 lässt sich als Hybridmixing beschreiben. So werden Sessions zu 99% nie rein in der DAW gemischt sondern es werden zumindest analoge Kompressoren, die Pultinternen EQs und Zumischeffekte aus dem Outboard verwendet. Je nach Künstler und gewünschtem Workflow werden allerdings final nahezu alle Spuren auf die einzelnen 48 Kanäle unserer Konsole gelegt und analog gemischt, denn oft müssen vor allem pegel- und frequenzabhängige Entscheidungen schnell und gezielt getroffen werden. Hier ist es bei der analogen Mischung enorm von Vorteil auf allen 48 Kanälen sowohl Fader als auch EQ sofort griffbereit zu haben